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Salzburg steht wie kaum eine andere Stadt für Hochkultur: Festspiele, Mozart, barocke Kulisse und der ewige Klang von Sound of Music. Doch die Clubkultur geht dabei oft unter. Sie ist genauso Teil dieser Stadt, genauso bedeutend – aber kaum sichtbar und kaum gefördert.

Clubkultur ist nicht nur nächtliches Feiern. Sie ist Rückzugsort, Freiraum, Begegnung. Für viele ist sie der sogenannte Third Space – ein Ort jenseits von Arbeit und zuhause, an dem man sich frei entfalten, ausprobieren und dazugehören kann. Gerade für queere, junge oder marginalisierte Menschen ist sie essentiell. Doch in Salzburg fehlt es an vielem: an politischen Visionen, an struktureller Unterstützung, an sicheren Räumen. Veranstalter:innen kämpfen mit fehlender Barrierefreiheit, Lärmbeschränkungen und einem Kulturbegriff, der Clubkultur meist nur mitmeint – aber selten mitträgt.

Die Salzburger Club Commission setzt sich für die Szene ein, organisiert Workshops, fordert Förderungen und vernetzt Akteur:innen. Erste Erfolge wie die Abschaffung der Vergnügungssteuer in der Stadt zeigen, dass Veränderung möglich ist. Aber es braucht mehr.

Im Gespräch mit Jonathan Zott vom Rockhouse und Sebastian Linz von der ARGEkultur thematisiert Lukas Oberauer unter anderem die Frage, wie es um die Clubkultur in Salzburg steht.

Mehr dazu könnt ihr auch im Werkspost-Kommentar „Clubkultur muss ins Licht!“ von Lukas Oberauer lesen.

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Redaktion: Lukas Oberauer

Technik: Christian Veichtlbauer

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