
Warum ChatGPT deinen Kundenservice nicht übernimmt (und was Führungskräfte jetzt verstehen müssen) | UNCH144
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Du fragst dich, ob und wie du ChatGPT im Kundenservice einsetzen kannst, ohne dass am Ende Servicequalität, Prozesse oder Vertrauen leiden? Genau diese Unsicherheit erleben gerade viele Teams: alle reden von KI, aber kaum jemand kann sauber einordnen, was davon im Alltag wirklich funktioniert.
Der größte Stolperstein ist der Hype: die Vorstellung, dass ChatGPT „bald alles übernimmt“ – und dass Automatisierung automatisch gleichbedeutend mit besserem Kundenservice ist. Gleichzeitig schwingt die Angst mit, den Anschluss zu verpassen, während andere schon „KI-powered“ auf jede Folie schreiben. Genau in diesem Spannungsfeld entscheidet sich, ob KI zur Entlastung wird oder zum nächsten teuren Aktionismus.
Hör rein, wenn du Klarheit willst, welche Denkfehler du vermeiden solltest, wie du KI realistisch einordnest und welche Fragen du dir stellen musst, bevor du im Kundendialog automatisierst – damit du am Ende nicht nur schneller wirst, sondern auch besser.
In der Folge diskutieren Oliver Ratajczak und AI-Evangelist Andreas Klug, warum ChatGPT zwar ein wichtiger Meilenstein Richtung „General AI“ ist, im Kundenservice aber oft überschätzt wird und kurzfristig nicht einfach komplette Serviceprozesse ersetzt. Es geht um die Unterscheidung zwischen kognitiven Wertbeiträgen (wie Suchen, Zuordnen, Klassifizieren, Zusammenfassen) und emotionalen Wertbeiträgen (Empathie, sensibles Priorisieren, echte Problemlösung) und warum Unternehmen beides auseinanderhalten müssen, bevor sie sinnvoll automatisieren. Außerdem wird beleuchtet, warum viele Organisationen trotz jahrelang verfügbarer Technologien noch nicht einmal Basisfähigkeiten wie sauberes Routing und Priorisierung von Anfragen konsequent umsetzen, und weshalb KI gerade durch Fachkräftemangel und demografische Effekte zum Produktivitätshebel wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist der realistische Nutzen von KI bei Transkription, Zusammenfassungen und der Unterstützung von Mitarbeitenden sowie die Risiken rund um Vertrauen, Urheberrechte und die Schwierigkeit, Inhalte künftig zu schützen. Anhand praxisnaher Beispiele wird deutlich, wie aus erkannten Kundenintentionen schnelle, passende Self-Services entstehen können – und warum „Kirche im Dorf lassen“ oft der beste Startpunkt für KI-Entscheidungen ist. Wenn du die konkreten Einordnungen, Beispiele und die Denklogik dahinter mitnehmen willst, hör dir die Folge an und zieh daraus deine nächsten sinnvollen Schritte für deinen Kundenservice.
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