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Personalisierte Customer Journeys mit Small Data: So klappt Personalisierung wirklich | UNCH146

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Du willst personalisierte Kundenerlebnisse schaffen, aber statt Fortschritt gibt’s bei euch vor allem Big-Data-Diskussionen, CRM-Iterationen und das Gefühl: „Wir können noch nicht starten“? Währenddessen bekommen Kunden längst irrelevante Empfehlungen, werden nach dem Kauf weiter mit Werbung verfolgt und verlieren Vertrauen in „Personalisierung“. Genau hier sitzt der größte Denkfehler: Viele Unternehmen glauben, Personalisierung sei gleichbedeutend mit einer perfekten 360°-Kundensicht und riesigen Datenmodellen. In der Praxis entsteht dann schnell ein Elfenbeinturm-Projekt – und am Ende fühlt sich der Kunde trotzdem nicht verstanden. Noch schlimmer: Personas, Generationen-Cluster und „One size fits all“ führen oft dazu, dass Tonalität, Angebote und Service komplett am Menschen vorbeigehen. Hör rein, wenn du wissen willst, wie du Personalisierung pragmatisch, menschlich und wirksam aufsetzt – ohne auf das „perfekte“ Modell zu warten. Du nimmst konkrete Ansätze mit, wie du mit wenigen Informationen schneller zu besserer Relevanz kommst, wie du Kundendaten sinnvoll ergänzt und wie du die richtigen Stellschrauben findest, damit es im Alltag wirklich funktioniert. In der Folge geht es darum, warum Personalisierung im Kern nicht „mehr Daten“ bedeutet, sondern besseres Verstehen im richtigen Kontext, und weshalb Small Data oft langlebiger und handhabbarer ist als komplexe Big-Data-Konstrukte. Es wird gezeigt, wie Unternehmen durch wenige gezielte Fragen und durch Beobachtung echter Kundenentscheidungen schnell nützliche Informationen gewinnen können, statt sich in theoretischen Modellen zu verlieren. Ein zentrales Motiv ist das persistente Kundenprofil, das sich wie ein Puzzle über jede Interaktion Stück für Stück füllt, ohne Menschen dauerhaft in starre Schubladen zu sperren. An Praxisbeispielen aus Contact Center und Automotive wird erläutert, wie sich Kundenbedürfnisse je Touchpoint unterscheiden, wie sich durch einfache Abfragen (wenige Sekunden) relevante „Touchpoint-Personalities“ ableiten lassen und wie das Matching von Kunden und passenden Mitarbeitern messbar Wirkung entfalten kann. Gleichzeitig wird klar adressiert, wo Personalisierung „creepy“ werden kann, warum Opt-in und Transparenz entscheidend sind und dass nicht jeder Kunde Personalisierung in gleicher Intensität wünscht. Wenn du die Denkweise, Beispiele und die konkreten Hebel im Detail verstehen willst, hör dir die komplette Folge an – dort bekommst du die Zusammenhänge, Learnings und Praxiserfahrungen aus erster Hand.

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