Agenda Austria Studio | Das Weekly podcast

Wird der Migrationsdruck einfach auf die Schule abgewälzt, Herr Walach?

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Kann das österreichische Schulsystem den Migrationsdruck abfedern? Host Sandra Keplinger spricht mit dem Historiker und Mittelschullehrer Thomas Walach, der auf X (@motihari1903go) aus erster Hand berichtet, über den Alltag an einer Wiener Brennpunktschule. Sie reden über Kinder, die auch nach mehreren Jahren im heimischen Bildungssystem kaum Deutsch können, über Eltern, die ihre Mitarbeit verweigern oder aktiv gegenarbeiten, und über die Frage, wo Ressourcen wirklich wirken. Walach erklärt, warum er Deutschförderklassen für unverzichtbar hält, warum er eine Sprach- und Entwicklungsstandserhebung ab drei Jahren fordert und weshalb der gestoppte Familiennachzug das Pflichtschulsystem vor dem Kollaps bewahrt hat. Zum Abschluss gibt es einen historischen Exkurs über Universalismus, Liberalismus und die Wurzeln des Begriffspaars „links" und „rechts".

Die Themen dieser Folge:

02:07 – Alltag an einer Wiener Brennpunktschule
 03:41 – Migration und Deutsch: Warum der Spracherwerb scheitert
 15:38 – Elternverantwortung, Koranschule und Gewalt
 23:50 – Islam, Handykonsum und religiöser Druck unter Schülern
 33:37 – Wohin die Ressourcen wirklich fließen sollten
 35:47 – Probleme ansprechen oder die FPÖ stärken? Die linke Angst
 38:23 – Deutschförderklassen: Sonderbehandlung im Interesse der Kinder
 44:47 – Familiennachzug, Asyl und die Grenzen der Schule
 46:17 – Integration vor Zuzug: Wo die Parteien heute stehen
 49:57 – Universalismus, Liberalismus und Chancengleichheit

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