Thema in Sachsen podcast

Was würde passieren, wenn VW in Zwickau wirklich dichtmacht?

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„Der Aufsichtsrat schneidet sich ins eigene Fleisch, sollte er den Standort schließen“, das sagt Jens Katzek, Geschäftsführer des Automotiv Cluster Ostdeutschland im Podcast „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung. Der Branchenexperte ordnet darin ein, welche Folgen es hätte, sollte der Volkswagen-Konzern sein Werk in Zwickau aufgeben. Der mutmaßliche Plan ist vor reichlich zwei Wochen bekannt geworden, als eine Streichliste durch einen Bericht im Manager Magazin lanciert wurde. Demnach erwägt VW offenbar die Schließung von vier Werken in Deutschland. Darunter ist auch das in Zwickau, das wiederum erst vor wenigen Jahren für mehr als eine Milliarde Euro speziell für die Produktion von E-Autos umgebaut wurde. Was würde passieren, wenn VW in Zwickau wirklich dichtmacht? Könnte das Werk von einem anderen Hersteller übernommen werden - perspektivisch vielleicht chinesische Autos produzieren? Oder macht sich die Region Südwestsachsen jetzt unabhängiger von der Autoproduktion und setzt künftig den Schwerpunkt auf andere Branchen - zum Beispiel Rüstung? Darum geht es in der aktuellen Folge des Podcasts, in der neben dem Auto-Experten Katzek auch mehrere VW-Mitarbeiter zu Wort kommen. Außerdem schildert Investigativreporter Gunnar Klehm seine Eindrücke von Recherchen vor Ort und Oberbürgermeisterin Constance Arndt beschreibt die heikle aber nicht aussichtslose Situation für ihre Stadt.

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