
Das Eigenheim – ein sicheres Vermögen? Warum das in Sachsen nicht mehr überall zutrifft
31.7.2026
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Rund 40 Prozent aller Eigentumsimmobilien in Sachsen gehören Menschen aus der sogenannten Boomer-Generation. Den Häusermarkt und jene, die ein Haus in den nächsten Jahren verkaufen wollen, stellt das vor ein großes Problem: „Die Nachfrage nach Häusern wächst nicht in dem Maße wie das Angebot“, erklärt Martin Schatz vom Immobilienverband Deutschland im Podcast „Thema in Sachsen“.
Die Folge: Eigentümer oder Erben bekommen ihre Immobilien mitunter jahrelang nicht los und müssen dabei teils erhebliche Wertverluste hinnehmen. In der Immobilienbranche wird dieser Effekt in Anspielung auf die vornehmlich graue Haarfarbe von älteren Menschen als „Silver Tsunami“ bezeichnet. Im übertragenen Sinn könnte man also auch von einer zerstörerischen Welle sprechen, die sich gerade Bahn bricht.
Doch wie ernst ist das Problem tatsächlich? Wie kommt es zu diesem Phänomen? In welchen Regionen ist es stärker, schwächer oder gar nicht ausgeprägt? Und welche Maßnahmen könnten helfen, um die Lage zu entschärfen?
Diesen Fragen stellen sich in dieser Folge des Podcasts Investigativreporter Josa Mania-Schlegel, der mit Betroffenen spricht und zahlreiche Inserate auf Immobilienportalen ausgewertet hat, sowie der Dresdner Immobilienunternehmer Martin Schatz. Er ist zugleich ehrenamtlich als Vorsitzender beim Immobilienverband Deutschland in Sachsen und Sachsen-Anhalt tätig.
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