Thema in Sachsen podcast

„Für Parteien gibt es keinen Bestandsschutz“ - Die Wahl in MV und die Folgen

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In einer ersten Reaktion am Sonntagabend nach der Wahl sagt Manuela Schwesig, das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern sei auch ein „Denkzettel“ für die Bundesregierung. Diese müsse sich nun „selbstkritisch fragen, ob sie mit allen Themen richtig liegt.“ Schwesig, seit neun Jahren Ministerpräsidentin in ihrem Bundesland, hat die SPD nach zunächst schwachen Umfragewerten bis auf wenige Prozentpunkte an die AfD herangeführt. Zwar unterlagen die Sozialdemokraten der AfD, allerdings ist das Abschneiden mit Blick auf die Begleitumstände bemerkenswert. Der Blick nach Mecklenburg-Vorpommern ist deshalb auch aus sächsischer Perspektive interessant. Denn auch im Freistaat ist die AfD in Umfragen stark. Im Podcast „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung geht es deshalb um zwei zentrale Fragen. Erstens: Wie konnte Schwesig trotz der Unzufriedenheit mit den Regierungsparteien im Bund die AfD fast noch abfangen? Und zweitens: Was bedeutet das historisch schlechte Ergebnis der CDU für die Bundesregierung, Kanzler Friedrich Merz - und die klassischen Parteien der Mitte? Diese Fragen ordnen an Tag 1 nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin im Podcast zwei Gäste ein: Andreas Ebel, Chefredakteur der Ostsee-Zeitung (Mitglied im RedaktionsNetzwerk Deutschland), und Janek Treiber, Politikwissenschaftler an der TU Dresden.

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