
Rechtes Gedankengut an Schulen – was tun? Mit Laura Nickl und Max Teske
„Die Rahmenbedingungen an Deutschlands Schulen sind katastrophal“, sagt Lehrerin Laura Nickl. Für die Vermittlung demokratischer Werte bleibe kaum Raum, während Hass, Hetze und Ausgrenzung vielerorts zum Schulalltag gehörten. In ihrem Buch „Rechtsruck im Klassenzimmer“ beschreiben sie und ihr Kollege Max Teske ihre Erfahrungen an einer Oberschule im Spreewald. Dort war rechtes Gedankengut allgegenwärtig – von verfassungsfeindlichen Symbolen bis hin zu offenem Druck auf alle, die sich nicht dem rechten Mainstream unterordneten.
Als die beiden einen Brief über ihre Sorgen und Erfahrungen an regionale Zeitungen schrieben, entstand ein überraschend großer Medienrummel. Danach folgten auf der einen Seite Solidarität, doch auf der anderen Seite Ausgrenzung, Beschimpfungen als „Nestbeschmutzer“ und Hetzkampagnen aus dem rechtsextremen Umfeld. Eine klare Reaktion des Landes Brandenburg blieb jedoch aus – bis heute.
Die Ursachen für den Rechtsruck sehen die Lehrkräfte unter anderem in fehlenden Perspektiven für Jugendliche. Viele suchten Halt – etwa im Umfeld des Fußballvereins Energie Cottbus, dessen Fanszene als rechtsextrem gilt. Gleichzeitig seien viele Elternhäuser mit eigenen Problemen belastet, sodass aus dieser Richtung wenig Unterstützung zu erwarten sei.
Welche Ideen und Impulse Laura Nickl und Max Teske haben, um Schülerinnen und Schülern mehr Demokratieverständnis zu vermitteln, erzählen sie Kristina in dieser Folge.
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