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Glukose-Keton-Index (GKI): Diesen Biomarker für Deinen Stoffwechsel solltest Du kennen

27.8.2026
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„Wir können mit dem Glukose-Keton-Index mit zwei relativ einfachen Messwerten etwas sichtbar machen, das für unsere Stoffwechselgesundheit zentral ist: unsere metabolische Flexibilität.“ Eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung sorgt derzeit für Aufmerksamkeit. Das Paper wurde vor Kurzem in Frontiers in Science veröffentlicht und stammt von einem internationalen Autorenteam um Derek C. Lee und Thomas N. Seyfried vom Boston College. Die Forscher schlagen vor, zwei bekannte Messwerte systematisch zu verknüpfen: die Glukose im Blut und die Konzentration von Ketonkörpern. Aus diesem Verhältnis entsteht der Glukose-Keton-Index, kurz GKI. Er soll zeigen, wie stark unser Stoffwechsel gerade auf Glukose angewiesen ist und wie gut er auf Fett als Energiequelle umschalten kann. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum dieses Paper so interessant ist. Der GKI stammt ursprünglich aus der metabolischen Krebsforschung. Nun wird diskutiert, ob er künftig breiter eingesetzt werden kann, etwa zur Beurteilung der Stoffwechselgesundheit und zur langfristigen Beobachtung metabolischer Veränderungen. Damit rückt nicht nur der einzelne Blutzuckerwert in den Fokus, sondern die Frage, wie flexibel unser Energiestoffwechsel auf Ernährung, Fasten oder Bewegung reagiert. Felix und Matthias zeigen, welche Rolle Insulin dabei spielt und warum eine einzelne GKI-Messung nur begrenzt aussagekräftig ist. Spannend wird der Wert vor allem im Verlauf über Tage, Wochen oder Monate. Neue Messsysteme machen es heute möglich, Glukose und Ketonkörper regelmäßig selbst zu bestimmen und den eigenen GKI engmaschig zu verfolgen. Das Paper schlägt unterschiedliche GKI-Bereiche und farblich markierte Gesundheitszonen vor. Noch sind das keine etablierten medizinischen Grenzwerte, sondern ein Modell, das weiter geprüft werden muss. Der Glukose-Keton-Index könnte künftig helfen, metabolische Flexibilität einfacher sichtbar und vergleichbar zu machen. Ob er sich als fester Gesundheitsmarker etabliert, wird die weitere Forschung zeigen. Hier direkt zum Paper: https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2026.1763395/full HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

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