Die sogenannte Gegenwart podcast

Warum jetzt alle Nonnen werden wollen

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Ganz in weiß, mit Haube auf dem Kopf, die Augen entrückt geschlossen, so zeigt sich die Sängerin Rosalía auf dem Cover ihres Erfolgsalbums Lux: ein Weltstar, inszeniert als Nonne. “Wenn ich noch ein schlechtes Date erlebe, gehe ich ins Kloster!”, schallt es zeitgleich aus den Accounts junger Frauen auf Social Media, die müde vom Dating sind und sich mit Nonnen-Content ironisch von der Männerwelt verabschieden, während auf TikTok echte Ordensschwestern zu Internetpersönlichkeiten werden, indem sie ihren Alltag im Kloster zwischen Beten, Singen und Hostienbacken für ihre Followerschaft erklären.  Nonne sein, das trendet, die Vorstellungen klösterlicher Abgeschiedenheit und Schwesterlichkeit sind zu wahren Sehnsuchtsorten gestresster Gegenwartsmenschen geworden. Warum? Wie kann es sein, dass ausgerechnet die strenge Unterordnung in einer stark hierarchisch organisierten Institution, die oft von Männern dominiert wird, heute als positiver Akt weiblicher Freiheit gedeutet wird? Und was ist eigentlich mit dem Keuschheitsgelübde? Dem Versprechen, als Bräute Jesu zu leben? Und wo ist Gott dabei? Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Ijoma Mangold in der neuen Episode von Die sogenannte Gegenwart. Weitere Links zur Folge und zum Thema Nonnen finden Sie hier. Sie erreichen das Team unter [email protected]. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

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