
1 Jahr Dreierkoalition: Wählerverluste trotz Schonprogramm
“Es war immer die These: Jede Regierung die reformiert, verliert. Und jetzt verliert die Regierung ohne Reform.” – Franz Schellhorn
Ein Jahr Dreierkoalition – und die politische Bilanz ist mager: kaum umgesetzte Reformen, viele Absichtserklärungen. In dieser Folge diskutiert Host Sandra Keplinger mit Franz Schellhorn und Jan Kluge darüber, warum das erste Regierungsjahr – normalerweise das Zeitfenster für große Reformschritte – weitgehend ungenutzt blieb. Außerdem geht es um die Rolle der NEOS in der Koalition und warum der kleinste gemeinsame Nenner – das Verhindern der FPÖ in der Regierung – eben diese so stärkt.
Themen & Timecodes:
- 2:46 Reformbilanz: wenige Maßnahmen, viele Absichtserklärungen
- 3:56 Klimabonus vs. CO₂-Steuer: Entlastung gestrichen, Steuer bleibt
- 5:07 Warum die Ablehnung zunimmt: höhere Abgaben, kaum Ausgabenkürzungen
- 6:36 Wieviel Sinn macht das Regieren mit Blick auf die Wiederwahl?
- 9:03 NEOS: Was von der Reformbewegung übrig ist
- 13:11 Politischer Aschermittwoch: Themenverschiebung Richtung Wirtschaft
- 18:05 Shrinkflation-Gesetz: Regulierung als politischer Reflex
- 20:17 FPÖ und die Wirtschaft: interne Spannungen zwischen liberal und interventionistisch
- 28:43 Schlussfrage: Ist die Reformvermeidung der beste Wahlhelfer der FPÖ?
Das Weekly – Make Austria Think Again. Eine Produktion des Agenda Austria Studio. Wir freuen uns über Feedback, Fragen und Themenvorschläge: Email an [email protected]
Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: Kurier / F. Gruber
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