Thema in Sachsen podcast

Mehr Qualität, weniger Programm? Die Sparpläne des MDR und der Streit um den Rundfunkbeitrag

0:00
58:18
Rewind 15 seconds
Fast Forward 15 seconds
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) steht unter Druck. Er muss trotz einer ungewissen Lage bei der Entwicklung des künftigen Rundfunkbeitrags Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe vornehmen und zugleich den Spagat schaffen, die Qualität des Programms zu erhalten. Hinzu kommt mit Blick auf die im September anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine politische Diskussion, die von der dort in Umfragen dominierenden AfD getrieben wird. Die Partei strebt den Ausstieg aus dem Rundfunkstaatsvertrag an. Für den MDR geht es im Augenblick um sehr viel. Intendant Ralf Ludwig, der Anfang März bei der Sächsischen Zeitung und Leipziger Volkszeitung zu einem Gespräch zu Gast war, sagte damals: „Wir gehen längst ans Eingemachte.“ In dieser Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ geht es jetzt um die zentralen Fragen, die sich aus dieser Aussage und den aktuellen Entwicklungen ergeben. Worum geht es bei dem bis zum Bundesverfassungsgericht eskalierten Streit über den Rundfunkbeitrag? Warum sind Beitragsdebatten inzwischen höchst politische Angelegenheiten? Welche Rolle spielt der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Demokratie und Meinungsvielfalt? Könnte ein Bundesland wirklich einfach so aus dem MDR austreten? Und: Was bedeutet das alles für rund 3600 Mitarbeiter und die Tarifgespräche, die ebenfalls gerade begonnen haben? Im Interview zu hören sind der Politikwissenschaftler Janek Treiber von der TU Dresden und der Geschäftsführer des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) in Sachsen, Lars Radau. Außerdem wird das SZ- und LVZ-Gespräch mit MDR-Intendant Ralf Ludwig in Ausschnitten wiedergegeben.

More episodes from "Thema in Sachsen"