Räume, die Kultur jenseits des Mainstreams ermöglichen und marginalisierten Menschen Rückzug bieten, sind akut bedroht. Ob durch die Sparpolitik der Bundesregierung, Kürzungen bei Demokratie-Förderungen wie „Demokratie leben!“, oder den Vormarsch der AfD in Stadt- und Landesparlamenten und militante Neonazis, die Brände legen und Scheiben einschlagen: für autonome Zentren wie die Zora in Halberstadt im Harz, die Coralle in Essen und viele andere brechen harte Zeiten an.
Die Kampagne „Alles beginnt im Zentrum“ engagiert sich dafür, schell Hilfe zu organisieren, wenn nach Angriffen Reparaturen nötig sind und die langfristige Finanzierung dieser Orte zu sichern. Statt auf staatliche Förderung setzt sie auf gegenseitige Hilfe durch Spenden und Fördermitgliedschaften. Bei „Was tun?“ spricht Carla von AbiZ über die Kampagne, ihre Strategie beim Fundraising und darüber, wie sie Szenegrößen wie Tocotronic oder die Toten Hosen, deren Karrieren in autonomen und soziokulturellen Zentren begannen, einbindet.
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