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Obwohl der deutsche Sozialstaat gut funktioniert, sterben arme Menschen auch hier früher als reiche. Welche Konzepte kennt die Forschung dagegen?
Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut. Eine erdrückende Zahl von Studien zeigt: Sie haben ein deutlich höheres Risiko zu erkranken - an Herz-Kreislauf-Symptomen, Depressionen, und sogar Infektionen. Das Risiko, seinen 65. Geburtstag nicht zu erleben, ist für arme Menschen doppelt so hoch wie für andere. Wie kann das sein, in einem wohlhabenden Land wie der Bundesrepublik? Und was muss anders laufen?
Unser Autor Sebastian Friedrich hat sich epidemiologische Daten dazu angesehen und Fachleute vom Robert Koch-Institut und aus der Medizinsoziologie dazu befragt. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet Sebastian von seinem Besuch in der Poliklinik auf der Hamburger Elbinsel Veddel. Er erläutert, warum die Forschung auf Verhältnisänderung statt Verhaltensänderung setzt und was dafür getan werden kann. Und er erzählt, inwiefern er ganz persönlich von den gesundheitlichen Folgen sozialer Bedingungen in seiner Kindheit betroffen ist.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
RKI-Studie zu Lebenserwartung nach Daten des SOEP:
https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/5909/JoHM_01_2019_Mortalitaet_Lebenserwartung.pdf?sequence=1&isAllowed=y
RKI-Studie zur Lebenserwartungslücke nach Einkommensverteilung:
https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/Focus/JHealthMonit_2025_01_Lebenserwartungsluecke.pdf?__blob=publicationFile&v=5
Meta-Analyse zu Jobunsicherheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
https://www.bmj.com/content/347/bmj.f4746.abstract
Alle weiteren Studien findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:
https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.html
Habt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an [email protected].
Hier geht's zu ARD Gesund:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut. Eine erdrückende Zahl von Studien zeigt: Sie haben ein deutlich höheres Risiko zu erkranken - an Herz-Kreislauf-Symptomen, Depressionen, und sogar Infektionen. Das Risiko, seinen 65. Geburtstag nicht zu erleben, ist für arme Menschen doppelt so hoch wie für andere. Wie kann das sein, in einem wohlhabenden Land wie der Bundesrepublik? Und was muss anders laufen?
Unser Autor Sebastian Friedrich hat sich epidemiologische Daten dazu angesehen und Fachleute vom Robert Koch-Institut und aus der Medizinsoziologie dazu befragt. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig berichtet Sebastian von seinem Besuch in der Poliklinik auf der Hamburger Elbinsel Veddel. Er erläutert, warum die Forschung auf Verhältnisänderung statt Verhaltensänderung setzt und was dafür getan werden kann. Und er erzählt, inwiefern er ganz persönlich von den gesundheitlichen Folgen sozialer Bedingungen in seiner Kindheit betroffen ist.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
RKI-Studie zu Lebenserwartung nach Daten des SOEP:
https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/5909/JoHM_01_2019_Mortalitaet_Lebenserwartung.pdf?sequence=1&isAllowed=y
RKI-Studie zur Lebenserwartungslücke nach Einkommensverteilung:
https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/Focus/JHealthMonit_2025_01_Lebenserwartungsluecke.pdf?__blob=publicationFile&v=5
Meta-Analyse zu Jobunsicherheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
https://www.bmj.com/content/347/bmj.f4746.abstract
Alle weiteren Studien findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:
https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.html
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