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In ihrem Vortrag („Mensch ohne Welt“) bei den Wiener Vorlesungen hat die Soziologin Alexandra Schauer auseinandergesetzt, wie der Fortschrittsglaube der Moderne die Menschen überzeugt hat, dass sie ihre Zukunft selbst gestalten können. Diese Zuversicht schwindet gerade in unserer Zeit, der sogenannten Postmoderne. Der moderne Kapitalismus schaffe ein flexibles Zeitverständnis, argumentiert sie im Gespräch mit der Journalistin Judith Belfkih im Rahmen der Wiener Vorlesungen. Unmittelbar steigt heutzutage die Flexibilität für die Einzelnen, aber mittelfristig lässt sich angesichts der vielen Unsicherheiten immer weniger planen.
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