
Ich war viel allein. Erst in Paris, wo ich mich beim Solo-Dinner zwischen Pärchen und meinem sehr traurigen Buch gefühlt habe wie ein Statist im eigenen Leben. Dann zurück in Wien, kurz Dominik gesehen, und wieder alleine.
Und plötzlich merke ich: Wenn mir niemand zusieht, werde ich zu einer leicht chaotischen Version von mir. Ich esse um 21 Uhr im Bett, bleibe zu lange wach und teste meine Grenzen (Stichwort: Kaffee ohne Untersetzer aufs Sofa). Es fühlt sich frei an, aber auch ein bisschen verloren.
Dazwischen gibt’s noch einen sehr klassischen Michi-Moment mit einem Jutebeutel und einem… sagen wir auffälligen Inhalt. Und am Ende bleibt die Frage: Wer bin ich, wenn niemand zusieht?
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