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Ungarn und die Ukraine sind immer mehr im Konflikt. Hintergrund ist das
enge Verhältnis des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zum
russischen Machthaber Wladimir Putin. Zuletzt spitzte sich der Konflikt
um einen ukrainischen Geldtransporter aus Österreich zu, den ungarische
Behörden beschlagnahmten und bislang zurückhalten. Hinzu kommt die
Druschba-Ölpipeline, durch die russisches Öl über die Ukraine nach
Ungarn gelangt. Die Ukraine meldet Schäden durch russische Angriffe,
Ungarn vermutet hingegen politische Verzögerungen. Ob die Parlamentswahl
in Ungarn in einem Monat eine Rolle in diesem Konflikt spielt, ordnet
Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT, ein.
Der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, hat sich erstmals
seit seiner Ernennung öffentlich geäußert. In einer im Staatsfernsehen
verlesenen Stellungnahme forderte er Rache für die Opfer des Krieges,
insbesondere für die Schülerinnen, die mutmaßlich durch einen
US-Luftangriff getötet wurden. Zudem sprach er sich dafür aus, die
strategisch wichtige Straße von Hormus geschlossen zu halten, um sie als
Druckmittel gegen die USA und Israel einzusetzen.
Außerdem im Update: Die Benzin- und Dieselpreise bleiben mit zwei Euro
pro Liter hoch. Die Bundesregierung kündigte Maßnahmen gegen einen
weiteren Anstieg an. Unter anderem dürfen Tankstellen künftig Preise nur
noch einmal täglich erhöhen.
Seit der Eskalation im Irankrieg sind nach Angaben des
UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als drei Millionen Menschen auf der
Flucht.
Und sonst so? Skulptur zeigt Trump und Epstein in Titanic-Pose
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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