
Neue Onlinekriminalität: Wie Kriminelle Mädchen in den Suizid treiben
In der Schweiz breitet sich eine neue Form der Onlinekriminalität aus. Foren mit unverfänglichen Namen wie «764» oder «1414» bringen die Strafverfolger an die Grenzen. Es handelt sich um sogenannte nihilistische Netzwerke.
Dabei handelt es sich um eine Form von Extremismus, in der Gewalt verherrlicht wird. Und Straftaten glorifiziert werden. Meist männliche Täter schreiben gezielt vulnerable Mädchen und junge Frauen an und bringen sie dazu, sich selbst zu verletzen. In einem Fall trieb ein Täter aus dem Ausland sein Opfer aus der Schweiz bis in den Suizid.
Was verbirgt sich hinter diesen nihilistischen Netzwerken? Wie funktionieren sie? Was macht die Ermittlungen so komplex? Und wie können sich Eltern und Jugendliche davor schützen?
Anielle Peterhans, Reporterin am Tamedia-Recherchedesk, und David Sarasin, Reporter im Ressort Zürich, haben zu dieser neuen Form der Onlinekriminalität recherchiert und exklusiven Einblick in die Netzwerke erhalten. Was sie dort gesehen haben und was das bedeutet, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Sara Spreiter
Die Recherche von Anielle Peterhans und David Sarasin zum Nachlesen:
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Brauchst Du Hilfe?
- Für Kinder und Jugendliche: 147: Wer bedroht, erpresst oder zu sexuellen Handlungen oder Selbstverletzungen gedrängt wird, erhält bei Pro Juventute rund um die Uhr kostenlose und vertrauliche Hilfe: telefonisch unter 147, per Whatsapp oder E-Mail.
- Bei Cybergrooming und sexueller Gewalt im Netz: www.clickandstop.ch: Die nationale Melde- und Beratungsstelle unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachpersonen kostenlos und anonym. Pädokriminelle Inhalte können ebenfalls anonym gemeldet werden.
- Für Betroffene und Angehörige: Opferhilfe Schweiz: kostenlose und vertrauliche Beratung bei Gewalt, Drohungen und sexuellen Übergriffen. Die nationale Nummer 142 ist rund um die Uhr erreichbar.
- Für Eltern und Bezugspersonen: Die Elternberatung von Pro Juventute ist rund um die Uhr unter 058 261 61 61 sowie per Whatsapp und E-Mail erreichbar.
- Bei akuter Gefahr oder Erpressung: Polizei 117
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