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Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im
UN-Sicherheitsrat. Heute stimmen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten
Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Deutschland hatte
bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Bundesaußenminister Johann
Wadephul macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche
Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale
Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland
noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig
blockiert.
Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude
entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse
zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für
einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC)
eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden
US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen
OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das
andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des
ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von
einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte.
Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
UN-Sicherheitsrat: Diplomatischer Finalsprint
Thema: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition
KI-Unternehmen: Anthropic reicht Unterlagen für US-Börsengang ein
Künstliche Intelligenz: Anthropic wird höher bewertet als OpenAI
KI-Einsatz im Militär: Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg
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