
Menschenhandel in der Schweiz: Die Geschichte von Vera L.
Es passiert im Verborgenen, abseits der Öffentlichkeit, häufig in Bordellen: Frauen aus dem Ausland werden mit falschen Versprechen in die Schweiz gelockt. Sie hoffen auf ein besseres Leben und werden hierzulande in die Prostitution gezwungen. So wie Vera L. (Name geändert).
Mitten in der Pandemie wurde sie nach Biel gelockt. Dort musste sie über mehrere Wochen Dutzende Freier bedienen, erlebte einen Alltag geprägt von Gewalt, Zwang und Ausbeutung. Das hat später auch ein Regionalgericht festgestellt - und Betreiber und Angestellte aus dem Bordell verurteilt.
Die Geschichte von Vera L. ermöglicht einen seltenen Einblick in ein Geschäft, das Frauen systematisch ausbeutet.
Wie funktioniert dieses Gschäft? In welcher Lage befinden sich diese Frauen? Mit welchen Versprechungen werden sie in die Schweiz gelockt? Und wie kommen sie da wieder raus?
Das erzählt Reporterin Valeria Mazzeo in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Sie hat die Geschichte von Vera L. für den Tamedia Recherchedesk aufgeschrieben.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sibylle Hartmann, Sara Spreiter
Valeria Mazzeos Geschichte über Vera L.:
Opfer von Menschenhandel erzählt: «Ich musste meine Seele vom Körper trennen»
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