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Ein gebürtiger Deutscher soll für die USA einen der wichtigsten Diplomatenposten im Nahen Osten übernehmen: Der 48-jährige Jurist Dr. Nick Oberheiden wurde von Donald Trump als US-Botschafter in Ägypten nominiert. Aufgewachsen in Oberhausen, absolvierte Oberheiden sein Jurastudium in Deutschland und den USA, bevor er in Texas eine Kanzlei gründete. Dort spezialisierte er sich darauf, hochrangige Politiker und Führungskräfte zu vertreten, wodurch er ein einflussreiches Netzwerk in Washington knüpfte und das Vertrauen des US-Präsidenten gewann. Auch seine Wahlspenden an Donald Trump werden ihm wohl geholfen haben. Der NZZ-Redaktor Melchior Poppe erklärt im Gespräch mit Simon Schaffer, warum diese Personalie beispielhaft für den Wandel in der amerikanischen Diplomatie steht. Während Kairo traditionell von erfahrenen Karrierediplomaten besetzt wurde, setzt Trump verstärkt auf politische Vertraute und Wahlkampfspender.
Gast: Melchior Poppe, NZZ Redaktor, Berlin
Host: Simon Schaffer
Redaktion: David Vogel
Hier ist Melchiors ganzer [Text zu Oberheiden bei der NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/trump-macht-einen-gebuertigen-deutschen-zu-seinem-botschafter-in-aegypten-wer-ist-nick-oberheiden-ld.10021950?srsltid=AU7gw4VZLx71BFpjGMO0fs6xRVKO6MtwxQJ40G4XdupjJfDpTGbWaHf2).
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