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Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in
mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die
Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus
standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und
steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in
Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab
ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und
können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das
erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin.
In Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von
US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der
Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember
in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch
ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam
es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann
Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben
nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die
Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am
Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich
erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor
mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte
Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der
ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun
hat.
Und sonst so? Selbst anpacken bei Wohnungsnot
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und
Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest
G20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertreffen
wegen Teilnahme Lawrows
UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen
Sergej Lawrow
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