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Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den
Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von
Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche
Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen
des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht
für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl
stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich
keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien,
könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine
Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse.
Vor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen
Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend
vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22
Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an
den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen
Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen
erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die
Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin
Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat.
Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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