
#50: Mehr Gasförderung in und für Deutschland – „Kniefall vor der Gaslobby“ oder kluge Energiepolitik?
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Mehrere aktuelle Entwicklungen bringen die Gasförderung erneut auf die energiepolitische Tagesordnung. Ein neues Erdöl- und Erdgasfeld in Polen in der Ostsee vor Usedom sorgt für kontroverse Schlagzeilen – ebenso weiterhin das Förderprojekt vor Borkum an der niederländisch-deutschen Grenze. All das vor dem Hintergrund des Koalitionsvertrages der Koalition, der festlegt, dass die heimische Gasförderung wieder mehr genutzt werden soll. Die Grünen im Bundestag haben das zum Anlass genommen, ein Aus für neue Explorationsprojekte auf die Tagesordnung des Bundestags im September zu setzen.
Woran hängt diese heterogene Perspektive auf die heimische Gasförderung? Warum sind gewisse Argumentationslinien und Narrative gegen heimische Förderung in Deutschland geradezu unverrückbar, auch wenn sie energie- und klimapolitischen Zielen zuwiderlaufen?
Aber auch auf internationaler Ebene gibt es Bewegung im Gasmarkt: Die EU hat im „Zolldeal“ mit den USA zugesagt, bis 2028 Energie im Umfang von 250 Milliarden Dollar jährlich aus den USA zu beziehen. Zeitgleich droht Katar mit einem LNG-Lieferstopp, sollte das geplante EU-Lieferkettengesetz wie geplant in Kraft treten.
Was bedeuten diese Entwicklungen für Deutschland? Auch das erfahren Sie im neuen ENERGIE UPDATE mit Dr. Ludwig Möhring.
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