DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur podcast

DDCAST 256 - Konstantin Grcic "Unsere Zeit eröffnet viele Spielräume"

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Konstantin Grcic (*1965) absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Wood und studierte anschließend Design am Royal College of Art in London. Seit der Gründung seines eigenen Studios 1991 entwickelt er Möbel, Produkte und Leuchten für international führende Unternehmen. Heute ist Konstantin Grcic Design in Berlin ansässig und arbeitet in den Bereichen Industrie- und Ausstellungsdesign sowie an Projekten an den Schnittstellen zu Architektur und Mode. Zu seinen Partnern im Industriedesign zählen Cassina, Flos, Kettal, Laufen, Magis, Mattiazzi, Muji, Mutina, Nespresso, Plank und Vitra. Im Mode- und Lifestylebereich arbeitet er unter anderem für Audi, Hugo Boss, Issey Miyake, Louis Vuitton, Prada, Rado und smart/Daimler. Viele seiner Produkte wurden mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet, darunter der Compasso d’Oro und der German Design Award. Seine Arbeiten sind in den ständigen Sammlungen bedeutender Museen vertreten, darunter MoMA New York, Centre Pompidou Paris, Triennale di Milano und Die Neue Sammlung München. Neben dem Produktdesign bilden Ausstellungen und Installationen einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit. Grcic war dabei wiederholt zugleich Kurator und Ausstellungsdesigner, zuletzt für White Out in der Triennale di Milano (2026). Weitere Projekte umfassen unter anderem den Deutschen Pavillon der Architekturbiennale Venedig sowie Ausstellungen für das Vitra Design Museum. 2009 wurde Grcic zum Royal Designer for Industry ernannt, 2010 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Von 2020 bis 2024 lehrte er als Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der er seither als Honorarprofessor verbunden ist. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Grcics Arbeit verbindet formale Strenge mit geistiger Präzision und Humor. Sie basiert auf intensiver Auseinandersetzung mit Kunst-, Design- und Architekturgeschichte sowie einer ausgeprägten Leidenschaft für Technologie und Materialien.

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