DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur podcast

DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur

Deutscher Designer Club

‘What we design designs us back’ sagte einmal Jason Silva ein bekannter Techno Futurist aus den USA. Design – das ist die Botschaft – nimmt großen Einfluss auf unser Dasein und Zusammenleben. Der Ruf nach grundlegenden Veränderungen unserer planetaren Realität indes wird immer lauter. So weitermachen wie bisher geht nicht und wird uns unweigerlich in die nächste Krise stürzen. Also ist gerade jetzt unsere Kreativität gefragter denn je. Was geht? Was kommt und was können wir BESSER machen. Wie können wir Design neu denken? Dazu präsentiert der DDCast des Deutschen Designer Club jede Woche eine starke Stimme. Sie kommt aus allen Sparten des Design, aus angrenzenden Disziplinen, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

69 Episoden

  • DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur podcast

    DDCAST 69 - Agnesa Kolica "Social Design for Innovation"

    33:19

    Agnesa Kolica ist geschäftsführende Vorständin und, zusammen mit Dr. Tina Roeske, Gründerin von family playdates e.V.. »Für ein echtes Miteinander – spielerisch und generationsübergreifend als Gesellschaft zusammenwachsen«. Unter diesem Motto ist der social start-up seit 2016 am Start. Das Projekt ist im Rahmen der „People for People“-Initiative der Max-Planck-Gesellschaft entstanden. Agnesa hat, durch ihre eigene Fluchtbiografie, ein sehr direkten Zugang zum Thema. Die Politologin vereint, auch durch ihre Arbeit am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, wissenschaftliche und praktische Kenntnisse. Seit 2016 hat family playdates über 300 Menschen zusammengebracht. Familien mit und ohne Fluchtgeschichte werden zu Spieltreffen und kulturellen Aktivitäten zusammengebracht. So bringen sich Menschen aller Generationen und mit verschiedenen kulturellen Hintergründen ihre Welten näher – spielerisch und auf Augenhöhe. Dabei spielt Design eine zentrale Rolle im Sinne von Ezio Manzinis "Design for social innovation" Gefördert und geehrt wurde family playdates vielfach, u.a. mit der Auszeichnung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen des 15. Startsocial Wettbewerbs; das Halbfinale Hessischer Gründerpreis, als Gewinner des Crowdfundingcontest Deutscher Integrationspreis der Hertie Stiftung; im Rahmen des AndersGründer Programm gefördert durch Social Impact Lab Frankfurt & KfW Stiftung sowie im ChancenNutzer Programm gefördert durch Social Impact Lab Frankfurt & JPMorgan Chase Foundation
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    DDCAST 68 - Frank Wagner "What's the value of design"

    31:05

    Frank Wagner gehört zu den renommiertesten Kommunikationsdesignern; mit 500 Awards liegt sein Studio hw.design klar in der Spitzengruppe der Preisträger. Nach dem Grafikdesign Studium in Stuttgart war er zunächst Art Director bei h,t,p, in München, dann bei Scholz & Friends, Hamburg und schließlich Creative Director bei fest und frei in München tätig. Als Mittgründer von häfelinger + wagner Design, München und schließlich der hw.design gmbh in München wurde er zum Unternehmer und einem Chef des stets wachsenden Unternehmens. Die Transformation der Designbranche war für das Studio von Anfang an eine stetige Herausforderung, auch die Frage, was Design für Kunden überhaupt bringt. Um hier klar Position zu beziehen, veröffentlichte er vor 6 Jahren das Buch "The Value of Design" im Hermann Schmidt Verlag, Mainz. Ebenfalls 2016 startete hw.design mit der Publikation eines eigenen, internationalen Gesellschaftmagazins, dessen Herausgeber und Chef-Redakteur Frank ist: nomad. Als Mitglied im Type Directors Club New York, der Typografische Gesellschaft in München bei if-Design und im Deutschen Designer Club bezieht er Stellung, ist Mitglied zahlreicher Jurys und versucht Design einen größeren Stellenwert in der Gesellschaft zu geben.
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    DDCAST 67 – Constanze Hosp und Nadine Podewski "Wie Designerinnen gutes Leben gestalten"

    40:04

    Constanze Hosp und Nadine Podowski haben u.a. an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle Design studiert. Die 1915 gegründete Kunsthochschule ist mit über 1000 Studierenden eine der größten Deutschlands. Nach Nadines Diplom in Produktdesign/Glas-und Keramikdesign
 und Constanzes M.A. in Industriedesign, absolvierten sie zahlreiche Praktika im Ausland, z.B. in Amsterdam und Valencia, und sie haben eine ganze Reihe renommierter Design-Preise gewonnen. Daneben – und das interessiert uns beim DDCAST mindestens ebenso sehr – haben sie harmonische Beziehungen aufgebaut, Kinder zu Welt gebracht, Familien gegründet und in Halle ein bundesweit einzigartiges Projekt hochgezogen. Es heißt „feingemacht – Kunst & Design / Café“. Dort sind die beiden Geschäftsführerinnen, Kuratorinnen, Motivatorinnen, Moderatorinnen, Bäckerinnen, Kummerkasten und Unternehmerinnen. Und sie entwickeln in den Werkstätten selbstverständlich auch eigene Designs: Schmuck- und Keramik. Bei feingemacht sind unterdessen 90 Künstler:innen und Designer:innen aktiv engagiert. Es ist ein beachtenswerter Hybrid aus Fachgeschäft, Produzent:innen-Galerie, aus Café, Shop und Werkstätte – in einem renovierten Gründerzeithaus der Saale-Stadt. Für ihre geschäftliche Arbeit haben die beiden 2019 den Unternehmerinnenpreis des Bundeslandes Sachsen-Anhalt erhalten.
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    DDCAST 66 - Boris Kochan "Wir können sehr viel bewegen"

    30:39

    Boris Kochan (*1962) gestaltet Unternehmen, Organisationen, Beziehungen und Bezüge – als Unternehmer, Designer, Autor und Berater. Nach seiner Layout- und Typographie-Ausbildung im grafischen Kollektiv Sternagel, sammelte er erst in einer Außenredaktion der Süddeutschen Zeitung journalistische Berufserfahrung, anschließend technische im Satzstudio Lothar Wolf und – in Lithographie – bei der Offset- und Siebdruckerei Jürgen Höflich. 1981 gründete er gemeinsam mit Freunden ein Grafik- und Textbüro, erweiterte dieses zwei Jahre später um Satz und Litho, 1989 um ZELIG-DRUCK und 1995 um die Interactive-Unit PEPPERMIND. KOCHAN & PARTNER ist heute mit rund 50 Individualisten an den Standorten München und Berlin als Branding- und Designagentur eine der 15 größten inhabergeführten CD/CI-Agenturen in Deutschland. Boris Kochan kuratiert und moderiert Konferenzen und Podiumsdiskussionen, hält Vorträge in aller Welt und leitet Workshops zu Markenentwicklung, Kommunikation und Designpolitik. Als Präsident des internationalen Non-Latin-Typography-Projektes GRANSHAN verantwortet er jährliche Wettbewerbe und Konferenzen, Ausstellungen und Publikationen. Bereits 2011 initiierte er die EDCH (vormals QVED), mittlerweile Europas größte Editorial-Design-Konferenz. Nach sieben Jahren als Erster Vorsitzender der Typographischen Gesellschaft München (tgm) wurde er im April 2016 erster Präsident des neu formierten Dachverbandes der deutschen Designorganisationen Deutscher Designtag (DT). Diesen vertritt er wiederum als Sprecher der Sektion Design und seit März 2019 als Vizepräsident im Spitzenverband der bundesdeutschen Kunst- und Kultur-, Medien- und Kreativverbände, dem Deutschen Kulturrat.
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    DDCAST 65 – Paola Antonelli "Über das Lernen von Designausstellungen"

    33:33

    Paola Antonelli ist leitende Kuratorin am Museum of Modern Art in New York in der Abteilung für Architektur und Design sowie die Gründungsdirektorin für Forschung und Entwicklung des MoMA. Sie hat dutzende von weltweit einflussreichen Ausstellungen kuratiert, weltweit Vorträge gehalten und war Mitglied in praktisch jeder relevanten internationalen Architektur- und Designjury. Sie unterrichtete an der University of California, Los Angeles, an der Harvard Graduate School of Design und an den MFA-Programmen der School of Visual Arts in New York. Ihre Ehrendoktorwürden des Royal College of Art und der Kingston University in London, des Art Center College of Design in Pasadena und des Pratt Institute in New York sagen eigentlich alles. Im Jahr 2006 wurde sie mit dem "Design Mind" Smithsonian Institution's National Design Award ausgezeichnet. 2007 wurde sie vom Time Magazine zu einer der 25 prägnantesten Design-Visionäre ernannt. Im Jahr 2011 wurde sie in die Art Directors Club Hall of Fame aufgenommen und 2015 erhielt sie die AIGA-Medaille. Im Jahr 2020 wurde Paola mit der London Design Medal ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die einer Person verliehen wird, die sich in der Branche hervorgetan und beständige Designkompetenz bewiesen hat.
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    DDCAST 64 – Shantel "Diversität hörbar machen"

    48:09

    Mit seinem Ansatz Kulturen zu vermischen wurde Shantel weltweit das Gesicht eines anderen Deutschlands, ist er doch der erste, der hier der Popkultur einen kosmopolitischen Sound einimpfte. Bei ihm wurde Migration hör- und tanzbar. Musikalische Preziosen aus Südosteuropa, dem Nahen Osten oder vom Mittelmeer erscheinen in einem neuen, vielschichtigen Kontext. Damit wird auch die Kultur, aus der sie entstammen, intuitiv erfahrbar. Seine Methode ist kulturelles Mixing und Sampling. Bar Lissania und später der Bucovina Club waren raren Momente, bei denen sich unterschiedliche Szenen und Altersgruppen trafen. Die Tanzenden verband eines: Sie waren neugierig und bereit, sich unerhörten Klängen vollständig hinzugeben. Shantel war es stets wichtig, neue Ideen, Verrücktes, Unbekanntes via Musik erfahrbar zu machen: Ideen, Visionen, die aus einer Vielzahl von Quellen zusammenkamen - Paris, Thessaloniki, Tel Aviv, Istanbul. Er war als einer der deutschen Pioniere des sogenannten Freestyle-Clubbing bald weltweit gefragt, spielte an der Seite von MC Solaar, Kruder & Dorfmeister, Gilles Peterson, Massive Attack, Björk und Howie B. Shantel entschied sich, auf eine große Reise in seine eigene Familiengeschichte zu gehen, die ihn in die Bucovina, Grenzland zwischen Ukraine und Rumänien brachte. Dort fand er die Musik, die tief in seiner eigenen DNA schlummerte und begann mit ihr zu experimentieren, ging mit den Großen des Genre ins Studio, um seine Vision von einem zeitgenössischen paneuropäischen Sound zu kreieren.
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    DDCAST 62 – Karin Schmidt-Friderichs "DIE BÜCHER-MACHERIN"

    37:43

    SAVE THE DATE Der DDC bei der Frankfurter Buchmesse und LIVE DDCAST mit Karin Schmidt-Friderichs. Vom 20. bis 24. Oktober öffnet die Frankfurter Buchmesse endlich wieder ihre Tore. Nach zwei digitalen Jahren können die Besucher*innen endlich wieder Bücher hautnah erfahren. Mitten drin ist auch der DDC! Gemeinsam mit der Geschäftsstelle Kreativwirtschaft und im Rahmen des Festivals »Arts+«, sind wir am Samstag, den 23.10. vor Ort und laden euch ein vorbeizukommen. Im Rahmen der Kreativwirtschaft Hessen findet ihr uns im Forum (EG) am Stand F.0 A55. unterhalb der Gastland-Ausstellung mit direktem Zugang nach Außen zur Agora. Eine Besucherin steht bereits fest. Karin Schmidt-Friderichs wird am 23. Oktober um 9:15 Uhr zu Gast beim DDCAST sein. Gemeinsam leiten Karin und Bertram Schmidt-Friderichs den führenden Grafik Verlag im deutschsprachigen Raum. Sie sind “Bestandteil der Szene, mit und für die sie Bücher machen, sie kennen die Themen und verstehen den Verlag als eine Art Heimat für Designer*innen mit Qualitätsanspruch.” Karin Schmidt-Friderichs war bis 2016 Vorstandsvorsitzende der Stiftung Buchkunst und ist seit März 2018 Mitglied der Deutschen Literaturkonferenz sowie im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates. 2019 wurde sie zur Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gewählt. Diese Ausgabe des DDCAST wird es später zum nachhören über alle gängigen Plattformen geben, besucht uns aber auch vor Ort! Der DDCAST gehört zu den meistgehörten Design Podcasts im deutschsprachigen Raum. Unter der Headline WAS IST GUT wurden seit August 2020 in über 60 Episoden von etwa 20 bis 30 Minuten relevante Stimmen aus allen Sparten des Design, aus angrenzenden Disziplinen, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu Gehör gebracht. Wir gehen mit diesem spannenden Projekt der Frage nach, wie gutes Design Einfluss auf notwendige Veränderungen unserer gesellschaftlichen Realität ausüben kann. Frankfurter Buchmesse: 20.–24. Oktober
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    DDCAST 63 – Lena Jüngst "RAUS AUS DER KREATIVBLASE"

    30:15

    Das air up-Trinksystem aus BPA-freies Tritan und lebensmittelechtes Silikon verleiht Wasser Geschmack, ohne dass irgendwelche Zusätze darin landen. Geschmack wird über die Luft transportiert und das so genannte retronasale Riechen im Mund genutzt. Lena Jüngst und und Tim Jäger haben den Grundstein für das international tätige Unternehmen 2016 bei ihrem Produktdesign-Studium an der HfG in Schwäbisch Gmünd gelegt; in ihrer Bachelorarbeit „Neuroscience meets Design“. Tim Jäger bearbeitete die Idee im Rahmen seiner Abschlussarbeit an der HfG Offenbach weiter, bevor der Lebensmitteltechnologie-Student Fabian Schlang dazu stieß. Fabian hatte bereits als Koch in einem Sternerestaurant viel Wissen über Aromen gesammelt. Diesem unwahrscheinlichen Trio gelang es, zusammen mit weiteren Partnern, binnen kürzester Zeit eine Firma auf die Beine zu stellen. Finanzierungen erfolgten durch das EU-Climate KIC, das Gründerstipendium EXIST, dem Investor Christian Hauth, durch Series A Finanzierung mit Oysterbay, Five Seasons Ventures, Ippen.Media und PepsiCo. Mittlerweile hat air up über 1 Millionn Starter-sets verkauft hat und beschäftigt bald 200 Mitarbeiter:innen. Im Vergleich mit klassisch aromatisierten Getränken wurden unterdessen 85 Millionen PET-Flaschen und 2.465 Tonnen Zucker eingespart. Unser Gespräch dreht sich darum, wieso dieser unerwartbare Sensationserfolg gerade Designer:innen mit ihre typischen Designmethoden gelingen konnte.
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    DDCAST 61 – Friedrich von Borries "SO GEHT WAS IST GUT"

    29:30

    In dieser Folge präsentieren wir euch einen weiteren Live-Mitschnitt von unserem WAS IST GUT Symposium vom 17.9.21 mit Beiträgen der DDC Vorstände Bettina Knoth und Rolf Mehnert über das Konzept des Wettbewerbs und einem Statement von Prof. Friedrich von Borries. Wie verändert das, was wir gestalten, die Welt? „Design ist immer politisch, es kann Perspektiven erweitern und Möglichkeitsräume eröffnen, Design kann aber auch unterwerfen, einschränken, beengen. Gutes Design befreit“, sagt der Architekt und Professor für Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Er hat die Schirm—schaft für den Design-Wettbewerb WAS IST GUT des Deutschen Designer Clubs (DDC) übernommen und bringt die Intention des Wettbewerbs auf den Punkt. Partner des Projekts: Die Stadt Frankfurt am Main und die Wirtschaftsförderung Frankfurt. Das WAS IST GUT Symposium und die Gala werden gefördert vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Unser Mediapartner ist das unabhängige Designmagazin form.
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    DDCAST 60 - Constantin Kaloff "Über Werbung und Enteitelung"

    40:49

    Constantin Kaloff ist einer der prominentesten Werber Deutschlands, ausgezeichnet mit zahlreichen begehrten Awards beim ADC, Clio, One Show, D&AD, New York Festivals und den Cannes Lions. Er hat ikonische Kampagnen wie die Lenkrad-Kampagne der Bahn oder "Geiz ist geil" für Saturn kreiert. Ihm ist gelungen was viele seiner Kolleg:innen vergeblich anstreben: einige seiner Schöpfungen sind Teil der Popkultur geworden. Ob man sie mag oder nicht. Ob man Werbung schätzt oder ob man sie als kapitalistische Propaganda verachtet. Wir erinnern uns an seine Kreationen. Er steht für das, was Werbung im positiven Sinnen kann: Bilder, Memes und Ideen schaffen, die durchschlagende, lang anhaltende Wirkung haben. Seine Karriere umfasst die Adressen der 1. Agentur-Liga. Er war Creative Director sowohl bei Scholz & Friends als auch bei Springer & Jacoby, bei Jung von Matt ebenso wie bei Philipp und Keuntje oder Aimaq von Lobenstein. Er hatte Funktionen als Geschäftsführer bei Lowe Deutschland GmbH Hamburg oder Global Chief Creative Officer uns Creative Director bei FCB. Bereits vor 15 Jahren dachte er darüber nach, wie man, jenseits des Agenturmodells, ein stabiles, vertrauensbasiertes Freelancer-Network aufbauen könnte. Ein Netzwerk, das näher am Kunden ist und zugleich eine befriedigende Zusammenarbeit für die Kreativen ermöglicht. Vor 5 Jahren hat er diese Idee schließlich in die Tat umgesetzt. Die Beschäftigung mit seinem Projekt namens Open ist – heute, da wir um die Neuaufstellung der Kreativindustrie nach Covid-19 ringen – von Bedeutung. Und zwar für alle Agenturmodelle, ob in der Werbung, dem Design oder der Medienproduktion. Es geht um andere Arbeits- und Organisationsformen, um Vertrauen, um faire Vergütung.

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