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Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im
UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten
Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für
die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem
der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch
die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt.
Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste
UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle
in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen
Feuilleton, ein.
Im zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf
wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für
einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch
in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten
Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert
und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff,
US-Korrespondent der ZEIT ein.
Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass
deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht
verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte
dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber
aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung
gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse.
Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
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