
Liebe. Irgendwie unkaputtbar. Selbst bei den Dichtern der neuen Sachlichkeit verirren sich zarte Empfindungen, möglicherweise zur Verwunderung der Dichter selbst. Bert Brecht sinniert in „Erinnerung an die Marie A.“ einer alten und lange vergangenen Liebe nach. So viel verblasst und vergessen ist, die alte Gestimmtheit hinterlässt Spuren. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „In der Stadtbahn“ von Klabund, in der die Begegnung zwischen einer Prostituierten und einem lebensunerfahrenen „Jüngling“ zu beider Überraschung ganz erstaunliches hervorbringt. Bezaubernd das. Dazu gibt es Bibelworte von Paulus und aus den Psalmen.
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