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Fredi Bobic gehört zu den Persönlichkeiten im Fußball, deren Weg nie geradlinig verlief. Aufgewachsen in Stuttgart-Bad Cannstatt, geprägt vom Bolzplatz und von einer Familie, in der Arbeit und Zusammenhalt selbstverständlich waren, entwickelte er früh eine Haltung, die ihn bis heute begleitet: Verantwortung übernehmen, Widerstand aushalten und sich nichts schenken lassen.
Im Gespräch geht es um Fußball als Lebensschule – nicht als Abkürzung. Bobic spricht über Rückschläge, über Phasen des Zweifelns und über die Fähigkeit, nach Krisen wieder aufzustehen. Er beschreibt, warum mentale Stärke und Selbstführung entscheidend sind, sowohl auf dem Platz als auch in Führungspositionen.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf seinem Menschenbild. Bobic erläutert, warum für ihn jeder Spieler zuerst Mensch ist, weshalb er zweite Chancen für essenziell hält – und wo für ihn dennoch klare Grenzen verlaufen. Führung bedeutet für ihn, zu fordern und gleichzeitig Verantwortung zu tragen, besonders dann, wenn es schwierig wird.
Neben seiner Spielerkarriere geht es um seine Zeit als Manager beim VfB Stuttgart, bei Eintracht Frankfurt und bei Hertha BSC – ebenso wie um seinen bewussten Schritt ins Ausland. Heute arbeitet Bobic als CEO von Legia Warschau und gestaltet dort nicht nur sportliche Entscheidungen, sondern auch Strukturen und Prozesse im Klub.
Der neue LEADERTALK-Podcast von Mounir Zitouni: Ein Gespräch über Herkunft, Haltung und Führung – und darüber, was Stabilität schafft, wenn der Druck wächst.
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