
#149 Frau Gabenreich und das Füllhorn des Unsichtbaren
Frau Gabenreich und das Füllhorn des Unsichtbaren
In Raffenheim waren die Keller voll und die Truhen schwer. Der Weinhändler besaß dreitausend Flaschen, doch keine war ihm entbehrlich genug, um sie zu öffnen.
Am Stadtrand lebte Frau Gabenreich, die kaum etwas besaß und doch als reichste Frau im ganzen Land galt. Jeden Morgen sammelte sie etwas, das in keine Truhe passte. Eines Tages blieb sie vor der Tür des Weinhändlers stehen und stellte ihm eine kleine Frage.
Eine Geschichte über unsichtbare Gaben und das Gefühl, genug zu haben.
Dieses Märchen ist frei von Gewalt und Grausamkeiten.
Nach einer Idee von Jens-Henning Gläsker.
Gelesen von Jens-Henning Gläsker.
Mach es dir gemütlich und schlaf gut.
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