
FFT 132: Blutwerte normal. Aber bist du wirklich gesund?
Wie fit muss man eigentlich sein, um als gesund zu gelten?
Wir kennen Referenzwerte für Blutdruck, Blutzucker oder Cholesterin. Aber wie sieht es mit Kraft, Ausdauer und körperlicher Leistungsreserve aus?
In dieser Folge des Fitnessfachtalk geht es um die Frage, ob Gesundheit stärker über das gemessen werden sollte, was ein Körper tatsächlich noch leisten kann. Ausgangspunkt ist die Diskussion um mögliche Referenzwerte wie 2 Watt pro Kilogramm Körpergewicht über 15 Minuten. Solche Schwellen sind derzeit keine allgemein anerkannte Grenze für „funktionelle Gesundheit“, werfen aber eine spannende Frage auf:
Warum messen wir Krankheit so präzise und körperliche Funktion so selten?
Ich spreche über kardiorespiratorische Fitness, Griffkraft, Beinkraft, Chair-Stand, funktionelle Reserve und Mechanotransduktion. Außerdem geht es darum, warum eine einzelne Wattzahl niemals die gesamte Gesundheit eines Menschen abbilden kann und weshalb Alter, Geschlecht, Trainingszustand und Testverfahren bei der Einordnung entscheidend sind.
Die zentrale These dieser Folge:
Keine Diagnose zu haben bedeutet nicht automatisch, körperlich gesund zu sein.
Vielleicht braucht moderne Prävention deshalb nicht nur Laborwerte, sondern auch eine einfache Frage:
Was kann dein Körper noch?
Eine Folge über funktionelle Gesundheit, körperliche Leistungsfähigkeit, Prävention und die Frage, ob wir Gesundheit künftig stärker messen sollten, bevor Krankheit entsteht.
Mehr auf: danielschoon.de
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