Was jetzt? podcast

Maga wollte keine Kriege mehr. Jetzt rufen sie Verrat

3/16/2026
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Der Krieg gegen Iran sorgt innerhalb der Maga-Bewegung von US-Präsident Donald Trump für immer mehr Streit. Zwar gebe es einen Kern von Trump-Anhängern, die ihm blind folgen, sagt Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT bei "Was Jetzt?". Doch prominente Stimmen wie Marjorie Taylor Greene, Tucker Carlson und Joe Rogan kritisieren Trump mittlerweile offen für den Beginn eines weiteren Krieges. Als Trump gewählt wurde, versprach er, er werde keine neuen Kriege anfangen, sondern sie beenden. Es geht dabei auch um seine Nachfolge: Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance vertreten unterschiedliche Positionen. Während Rubio als treibende Kraft hinter der militärischen Offensive gilt, warnt Vance vor einem langwierigen Konflikt im Nahen Osten und fühlt sich dem "America First"-Versprechen verpflichtet, die USA nicht in neue militärische Abenteuer zu verwickeln. Doch zu sehr abweichen von Trumps Linie darf Vance mit Blick auf seine Ambitionen nicht. Zwar hat Trump unter den Republikanern noch Zustimmung zu seinem Krieg, doch auch er kann nicht leugnen, dass dieser Krieg unbeliebt ist, sagt Paul Middelhoff im Podcast. In Budapest haben Ministerpräsident Viktor Orbán und sein Herausforderer Péter Magyar am Nationalfeiertag Wahlkampfkundgebungen abgehalten. Beide Parteien rechneten vorab mit jeweils mehr als 100.000 Teilnehmern. Die Veranstaltungen läuteten den Endspurt für die Parlamentswahlen am 12. April ein. Oppositionsführer Magyar hat sich in den letzten Monaten als ernsthafter Herausforderer von Orbán etabliert. Einst ein Insider des Orbán-Systems, kritisiert er die seit 16 Jahren regierende Fidesz-Partei für Korruption, Vetternwirtschaft und Propaganda. Mit der von ihm übernommenen Kleinpartei Tisza liegt er in Umfragen derzeit vorne und könnte den seit Jahren autoritär regierenden Premier stürzen. ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner war bei beiden Kundgebungen dabei und schildert seine Eindrücke von den Straßen Budapests. Und sonst so? :leichtes lächeln: und andere Missverständnisse bei Emojis Moderation und Produktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.   Weitere Links zur Folge:  Irankrieg: Dieser Krieg muss sofort aufhören Lage im Iran: "Alles hängt davon ab, was der Boss, Trump, mit uns vorhat" Iran: Marco Rubio droht Iran im Fall von Angriffsplänen mit Militärschlag US-israelischer Angriff auf den Iran: Regierungswechsel im Iran hat laut Vance keine Priorität Donald Trump und Maga: America First ist flexibel Maga-Bewegung: Diesmal ohne Blumen im Haar Unterstützung von Donald Trump: Die Irrtümer über Donald Trumps Rückhalt Viktor Orbán: Endlich ist er weg! Péter Magyar: Dieser Mann könnte Viktor Orbán stürzen Wahl in Ungarn: Putins Mann soll Orbán retten Was jetzt? / Druschba-Pipeline: Viktor Orbán und der beschlagnahmte Geldtransporter Ungarn: Orbán-Partei Fidesz verliert vor Wahl weiter in Umfragen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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