
0:00
12:09
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump
gestern die Gründung des sogenannten Friedensrats bekannt gegeben. Das
Gremium war ursprünglich für den Gazakrieg vorgesehen, soll nach Trumps
Vorstellungen nun aber weltweit Konflikte lösen. Rund 60 Nationen wurden
dafür eingeladen. Zugesagt haben unter anderem autoritäre Machthaber wie
Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko. Aus Europa beteiligen sich bis
jetzt nur Bulgarien und Ungarn. Was von dem Friedensrat tatsächlich zu
erwarten ist, ordnet ZEIT-Politikreporter Christian Vooren im Podcast
ein.
Die Proteste im Iran sind in der vergangenen Woche nach dem brutalen
Vorgehen der Regierungskräfte zum Erliegen gekommen. Eine Kontaktperson
der ZEIT berichtete von Scharfschützen, Straßenschlachten und
ausgebrannten Geschäften. Zudem wurde das Internet nahezu vollständig
abgeschaltet, weshalb nur wenige Informationen nach außen dringen. Laut
der Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency wurden
bei den Protesten 4.560 Menschen getötet – die meisten davon
Demonstranten. Andere Schätzungen gehen von 5.000 bis 20.000 Toten aus.
Omid Rezaee schreibt für DIE ZEIT und versucht trotz der Abschottung des
Landes, mit Menschen im Iran in Kontakt zu bleiben. Er berichtet bei
"Was jetzt?" wie die Stimmung im Land aktuell ist und ob das Internet
wieder angeschaltet wird.
Und sonst so? Lüften geht viral auf TikTok.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Susanne Hehr und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Geplanter Friedensrat: Donald Trumps Schurken-UN
Nahost: Das sind die Mitglieder des "Friedensrats" für Gaza
US-Präsident: Donald Trump will Gaza-Friedensrat weltweite Zuständigkeit
geben
Proteste im Iran: Gegen die Unschärfe
Proteste im Iran: Iranisches Staatsfernsehen meldet mehr als 3.000 Tote
nach Protesten
Sanktionen gegen Iran: "Wir nennen das den Wagenburg-Effekt"
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro
im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
More episodes from "Was jetzt?"



Don't miss an episode of “Was jetzt?” and subscribe to it in the GetPodcast app.







