alles muss raus - mit Thilo Mischke podcast

Ist Pop-Journalismus die letzte Rettung für eine sterbende Branche? (m. Erika Thomalla)

0:00
56:12
Rewind 15 seconds
Fast Forward 15 seconds
Das „Ich" im Journalismus – ist es narzisstische Nabelschau oder das ehrlichste Werkzeug, das wir haben, um Wirklichkeit zu beschreiben? In dieser Folge von „Alles muss raus" trifft Thilo Mischke die Literaturwissenschaftlerin Erika Thomalla, deren Buch „Gegenwart machen" sich mit der Geschichte des deutschsprachigen Pop-Journalismus beschäftigt – von Tempo, Neon und Allegra bis zu Christian Kracht, Sibylle Berg und den großen Vorbildern des amerikanischen New Journalism wie Hunter S. Thompson und Tom Wolfe. Die beiden sprechen über die goldenen Jahre, in denen Reporter mit prall gefüllten Spesenkassen monatelang recherchieren durften und Texte am Ende doch nicht gedruckt wurden. Über harte Textchefs der alten Schule, die heute in Marokko ihren Ruhestand genießen. Über die Frage, warum das Ich im Print fast verschwunden ist, während es in Reels, Reportagen und Streamingformaten omnipräsent geworden ist – allerdings oft ohne die Selbstreflexion, die den Pop-Journalismus einst auszeichnete. Außerdem: Warum Eitelkeit den Journalismus krank macht, was KI nicht ersetzen kann, weshalb Bibliotheken in Zeiten von ChatGPT wieder wichtiger werden, wie Geschlechterverhältnisse die legendäre Redaktionskultur prägten – und es geht auch um die Frage, ob es so etwas wie einen ostdeutschen Pop-Journalismus eigentlich gab. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [[email protected]](mailto:[email protected]) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus

More episodes from "alles muss raus - mit Thilo Mischke"