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Rund ein Jahr nach dem Prozess gegen ihre Vergewaltiger spricht Gisèle
Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und darüber, warum
ihr Buch trotzdem Eine Hymne ans Leben heißt. Jahrelang hatte ihr
Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt, missbraucht und anderen Männern
zur Vergewaltigung angeboten. Im Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20
Jahren Haft verurteilt, 50 Mitangeklagte erhielten ebenfalls
Gefängnisstrafen.
In dieser Sonderfolge von Was jetzt? spricht ZEIT-Redakteurin Tanja
Stelzer über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die
ihren Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im
Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die Spuren,
die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja heißt
Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische Bezugsperson.
Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe und einen Satz, der
nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich erlaube mir, glücklich zu
sein."
Das gesamte Interview können Sie hier lesen.
Host: Hannah Grünewald
Redaktion: Constanze Kainz
Die Redaktion erreichen Sie per Mail an [email protected]
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