
Entscheidung gefallen: Was sich jetzt für die Flughäfen Leipzig und Dresden ändert
1/21/2026
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Der Fahrplan für die Zukunft der Mitteldeutschen Flughafen AG steht – und er hat es in sich. Sachsen stützt den Dresdner Airport künftig allein, Sachsen-Anhalt zieht sich auf das Nötigste zurück – und die beiden Hauptgesellschafter machen klar: Ab 2030 soll die Unternehmensgruppe ohne staatliche Hilfe auskommen.
In dieser Folge "Thema in Sachsen" wird insbesondere die unter der Woche verkündete Entscheidung der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt zur weiteren Finanzierung der sächsischen Airports analysiert. Neben Flughafenchef Götz Ahmelmann sind dabei unter anderem auch die Finanzminister der beiden Länder zu hören, und deren Sichtweisen insbesondere zum Umgang mit dem Dresdner Flughafen.
Während Sachsens Finanzminister Christian Piwarz (CDU) sagt, dass beide Länder nach wie vor Gesellschafter der MFAG seien, betont dessen Amtskollege aus Sachsen-Anhalt, Michael Richter: „Ich möchte noch einmal deutlich machen, dass das Geld, das wir hineingeben, natürlich nur in den Flughafen Leipzig/Halle reingeht.“ In dem Podcast, wie auch in den darin zitierten Kabinettspressekonferenzen beider Bundesländern diese Woche, wird klar: Das Finden einer gemeinsamen Lösung für den Standort Dresden war mutmaßlich ein zähes Ringen.
Flughafenchef Ahmelmann sagt: „Dresden hat ein paar Besonderheiten.“ Er verweist etwa auf das für vier Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegte und überdimensionierte Terminal in der sächsischen Landeshauptstadt. „Auch da drehen wir jeden Stein um, haben das auch jetzt in den letzten Monaten schon getan. Und wir werden natürlich uns weiterhin Lösungen anschauen, um die Infrastruktur der entsprechenden Nachfrage anpassen zu können.“ Das sei keine einfache Aufgabe. „Aber daran arbeiten wir gerade intensiv und ich glaube, wir werden da im Laufe des Jahres auch Ergebnisse präsentieren werden können.“
Der Flughafen-Chef muss die beiden Airports in Leipzig und Dresden seit 2024 durch einen strikten Sanierungskurs führen. Begleitet wurden diese Anstrengungen bereits in den vergangenen zwei Jahren mit Zuschüssen in Höhe von 100 Millionen Euro der beiden Hauptgesellschafter, den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt. Jetzt verabredeten diese beiden Seiten, auch in den kommenden Jahren Millionensummen zuzuschießen. Dabei hat sich Sachsen bereit erklärt, einen höheren Beitrag zu leisten als seinem Anteil entspricht – als Bekenntnis zu beiden sächsischen Flughafen-Standorten. Sachsen-Anhalt pocht, wie Finanzminister Richter sagt, hingegen darauf, dass es künftig nur noch für den größeren und wichtigeren Standort
Wie das zusammenpasst, ob das eine sinnvolle Lösung ist, welche Vorgeschichte es gibt und welche Alternativen, um all das geht es in der neuen Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“.
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