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Der Krieg gegen Iran sorgt innerhalb der Maga-Bewegung von US-Präsident
Donald Trump für immer mehr Streit. Zwar gebe es einen Kern von
Trump-Anhängern, die ihm blind folgen, sagt Paul Middelhoff,
US-Korrespondent der ZEIT bei "Was Jetzt?". Doch prominente Stimmen wie
Marjorie Taylor Greene, Tucker Carlson und Joe Rogan kritisieren Trump
mittlerweile offen für den Beginn eines weiteren Krieges. Als Trump
gewählt wurde, versprach er, er werde keine neuen Kriege anfangen,
sondern sie beenden. Es geht dabei auch um seine Nachfolge:
Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance vertreten
unterschiedliche Positionen. Während Rubio als treibende Kraft hinter
der militärischen Offensive gilt, warnt Vance vor einem langwierigen
Konflikt im Nahen Osten und fühlt sich dem "America First"-Versprechen
verpflichtet, die USA nicht in neue militärische Abenteuer zu
verwickeln. Doch zu sehr abweichen von Trumps Linie darf Vance mit Blick
auf seine Ambitionen nicht. Zwar hat Trump unter den Republikanern noch
Zustimmung zu seinem Krieg, doch auch er kann nicht leugnen, dass dieser
Krieg unbeliebt ist, sagt Paul Middelhoff im Podcast.
In Budapest haben Ministerpräsident Viktor Orbán und sein Herausforderer
Péter Magyar am Nationalfeiertag Wahlkampfkundgebungen abgehalten. Beide
Parteien rechneten vorab mit jeweils mehr als 100.000 Teilnehmern. Die
Veranstaltungen läuteten den Endspurt für die Parlamentswahlen am 12.
April ein. Oppositionsführer Magyar hat sich in den letzten Monaten als
ernsthafter Herausforderer von Orbán etabliert. Einst ein Insider des
Orbán-Systems, kritisiert er die seit 16 Jahren regierende Fidesz-Partei
für Korruption, Vetternwirtschaft und Propaganda. Mit der von ihm
übernommenen Kleinpartei Tisza liegt er in Umfragen derzeit vorne und
könnte den seit Jahren autoritär regierenden Premier stürzen.
ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner war bei beiden Kundgebungen
dabei und schildert seine Eindrücke von den Straßen Budapests.
Und sonst so? :leichtes lächeln: und andere Missverständnisse bei Emojis
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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