In dieser Episode blicken wir tief in die „Werkstatt“ der Geschichte. Gemeinsam mit den Historikern Daniel Küchenmeister und Thomas Schneider besprechen wir die wissenschaftliche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit des Berliner Fußball-Verbands. Es geht um den mühsamen Weg durch lückenhafte Archive, die „Lebenslügen“ der Nachkriegszeit und die Frage, warum Verantwortung niemals delegierbar ist.
Die Themen der Folge:
Die lange Welle: Warum die Untersuchung bereits 1929 ansetzt, um gesellschaftliche Kontinuitäten zu verstehen.
Selbstgleichschaltung: Wie Vereine bereits vor offiziellen Befehlen in vorauseilendem Gehorsam den „Arierparagraphen“ einführten.
Widerstand & Demontage: Die Geschichte des Arbeitersports und wie Vereine wie Fichte Berlin versuchten, ihre Werte zu retten.
Militarisierung der Sprache: Warum wir heute noch Begriffe wie „durchtanken“ verwenden.
Die Nachkriegszeit: Kritik an Funktionären wie Carl Koppehel und der Mythos der „dunklen Jahre“ ohne eigene Schuld.
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