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Die Welt-Biodiversitätskonferenz hat begonnen und das in einer dramatischen Lage: Eine Million der geschätzt acht bis zehn Millionen Arten auf der Erde sind vom Aussterben bedroht. Die Wissenschaft spricht von einem Massenaussterben. Das wird dramatische Folgen für den Menschen haben und deshalb ist das Ziel, möglichst viel biologische Vielfalt zu erhalten und das Artensterben zu bremsen. Vertreter der 196 Vertragsländer und der Europäischen Union sind in der armenischen Hauptstadt Jerewan zusammengekommen. Sie sollen dafür sorgen, dass die schon beschlossenen 23 Ziele zum Erhalt der Artenvielfalt vorankommen. Dazu gehört, dass 30 Prozent der Erdoberfläche bis 2030 unter Schutz stehen.
Dors Renck spricht mit Stephan Hübner aus der hr-Wissenschaftsredaktion über die Ziele der Konferenz und die Finanzierung, außerdem mit Naveena Mary Kottoor, ARD-Korrespondentin in Nairobi, über die Rolle von Nationalparks. Im Gespräch mit Christoph Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, wird es um Artenschutz vor der Haustür gehen und mit Markus Knigge, Executive Director Blue Action Fund, um den Schutz der Weltmeere.
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