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Update: Eine "existenzielle Bedrohung" für das iranische Regime

12/1/2026
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Im Iran wurden bei den anhaltenden Protesten gegen das Regime mindestens 538 Menschen getötet. Das schätzt die in den USA ansässige Menschenrechtsorganisation Hrana. Unter den Toten seien neben 490 Demonstrierenden auch 48 Sicherheitskräfte. Außerdem soll es mehr als 10.600 Festnahmen im Zusammenhang mit den Protesten gegeben haben. Die iranische Regierung hat das Internet und die Telefonverbindung eingeschränkt. Ajatollah Chamenei, das Staatsoberhaupt des Iran, bezeichnet die Demonstranten als Terroristen. Präsident Massud Peseschkian sagt, man müsse die Sorgen der Leute ernst nehmen. Lässt sich das iranische Regime von den Protesten beeindrucken? Die Situation stelle eine "existenzielle Bedrohung" für das iranische Regime dar, sagt die Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT, Lea Frehse. Im Podcast ordnet sie die Ereignisse ein. In den USA haben Bundesstaatsanwälte nach Angaben des US-Notenbankchefs Jerome Powell strafrechtliche Ermittlungen gegen die Zentralbank Federal Reserve (Fed) eingeleitet. Er teilte mit, das Justizministerium habe der Fed schriftliche Vorladungen zugestellt und mit einer Anklage gedroht. Seit Monaten übt US-Präsident Donald Trump Druck auf die Zentralbank aus, den Leitzins zu senken. Die Ermittlungen seien ein "Vorwand", um die Unabhängigkeit der Notenbank bei der Festlegung der Zinspolitik zu untergraben, sagt Powell. Bei den Ermittlungen soll es um die mehrjährige Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington, D. C. gehen. Über die Ermittlungen spricht der stellvertretende Politikressortleiter der ZEIT, Mark Schieritz. Außerdem im Update: Um zu sparen, will die Bundesregierung ihre Entwicklungszusammenarbeit künftig auf die ärmsten Länder der Welt konzentrieren und dort dazu beitragen, Hunger und Armut zu überwinden. Das sagte die Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan von der SPD in Berlin. Und sonst so? Gibt es bald einen niedrigeren NC in beliebten Studienfächern?   Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Proteste im Iran: Wenn das Internet abgeschaltet wird, ist die Bedrohung existenziell Iran: Aktivisten sprechen von "Massaker" an Demonstranten im Iran Iran: Warum im Iran wieder nach dem Schah gerufen wird Donald Trump: Jetzt bricht er auch dieses Tabu Federal Reserve: US-Justiz ermittelt laut Fed-Chef Powell gegen Notenbank Börsenjahr 2025: Was Sie aus diesem Börsenjahr lernen können Hilfe für die Ärmsten: Regierung will Entwicklungszusammenarbeit neu ausrichten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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