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Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren
Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg Deepfake-Pornos und
Fakeprofile von ihr erstellt haben. Collien Fernandes spricht von
massivem Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spanien erstattet. Die
Vorwürfe umfassen laut einem Bericht des "Spiegel" unter anderem
Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche Gewalt in
der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat Vorermittlungen eingeleitet.
Ob Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, ist offen. Für
Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte weisen die
Berichterstattung zurück. Der Fall löst breite Reaktionen in den
sozialen Medien, aber auch in der Politik aus. Bundesjustizministerin
Stefanie Hubig fordert strengere Gesetze, insbesondere eine klare
Strafbarkeit von Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie
IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Warum Betroffene
bislang unzureichend geschützt sind und ob die politischen Forderungen
ausreichen, analysiert Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der
ZEIT.
Das Pentagon hat beim US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar
zusätzlich für den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen
kostet der Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar.
Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig,
um Munition aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet
zu sein. Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als "kleinen
Preis" angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung
wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische Abgeordnete
kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des Militäreinsatzes nicht
konsultiert worden sei. Einige Republikaner signalisierten
Zurückhaltung, während sich andere, darunter Vertreter des Maga-Lagers,
klar dagegen aussprechen. Wie die Chancen im Kongress für das Vorhaben
des Pentagons stehen, ordnet Rieke Havertz ein, internationale
Korrespondentin der ZEIT.
Außerdem im Update: Drei Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
deutet eine Umfrage vom ZDF auf ein knappes Rennen zwischen CDU und SPD
hin. Die CDU liegt demnach bei 29 Prozent, die SPD von Ministerpräsident
Alexander Schweitzer bei 27 Prozent. In der Direktwahlfrage liegt
Alexander Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Kandidat Gordon
Schnieder, der auf 25 Prozent kommt.
Deutschland ist laut dem Friedensforschungsinstitut Stockholm
International Peace Research Institute der viertgrößte Waffenexporteur
weltweit. Wegen des Kriegs im Iran lockert die Bundesregierung befristet
die Regeln für Rüstungsexporte in die Golfregion und die Ukraine. Eine
sechsmonatige Genehmigung soll Ausfuhren für Luft- und Seeverteidigung
beschleunigen.
Und sonst so? Das Zuckerfest geht los
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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