Synapsen – ein Wissenschaftspodcast podcast

(146) Krankheitsangst: Jeder Kopfschmerz ein Hirntumor?

0:00
56:13
Retroceder 15 segundos
Avanzar 15 segundos
Ist das Kribbeln in den Beinen Multiple Sklerose? Das Ziehen im Arm ein Herzinfarkt? Für Menschen mit Krankheitsangst ist der eigene Körper eine einzige Bedrohung.

Bis zu 15 Millionen Menschen in Deutschland kennen Krankheitsangst - zumindest zeitweise. Meist lässt die Angst nach ein paar Tagen wieder nach. Wenn sie aber über mindestens sechs Monate bleibt, wird aus der Sorge eine behandlungsbedürftige Störung. Verstärkt wird sie oft durch das, was wir alle kennen: Die fatale Symptom-Suche bei Google.

Unser Autor Patric Seibel hat Psychotherapeuten besucht und gefragt: Wo verläuft die Grenze zwischen gesunder Wachsamkeit und krankhafter Angst? Kann Krankheitsangst paradoxerweise sogar schützen? Und warum können Schuldgefühle dabei eine Rolle spielen? Die Antworten gibt's im Gespräch mit Host Melanie Stinn.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Fachbuch zur Aus- und Fortbildung von Therapeut:innen zur Krankheitsangststörung: Karoline Sophie Sauer, Michael Witthöft: Krankheitsängste und Hypochondrische Störung, Thieme E-Journal, DOI: 10.1055/a-0888-7784

Fachbuch zur Aus- und Fortbildung von Therapeut:innen zur Krankheitsangststörung: Gaby Bleichhardt, Florian Weck, Kognitive Verhaltenstherapie bei Hypochondrie und Krankheitsangst, Springer Medizin Verlag, Heidelberg: 2007

Experiment: Googeln und GesundheitsApps haben gleiche Effekte auf Krankheitsangst Stefanie M. Jungmann, Sebastian Brand, Johanna Kolb, Michael Witthöft: Do Dr. Google and Health Apps Have (Comparable) Side Effects? An Experimental Study

Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:
https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.html

Habt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an [email protected].

Hier geht's zu ARD Gesund:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit

Otros episodios de "Synapsen – ein Wissenschaftspodcast"