Mörderisches Österreich podcast

#111 Tibor Foco: Der meistgesuchte Mann Europas

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Der Prozess: Geständnisse unter Folterverdacht, ein fragwürdiger Gerichtsmediziner-Eklat und forensische Beweise (kein Blut an der mutmaßlichen Tatwaffe, Spermaspuren unbekannter Männer am Opfer), die ignoriert wurden.

Die Flucht: Nach sechs Jahren Haft und aus Angst vor einem Komplott plant Foco minutiös seine spektakuläre Flucht im Jahr 1995 aus der Justizanstalt Stein während eines Ausgangs an der Linzer Universität – auf einer getunten Kawasaki.

Der Wendepu

nkt: Der angebliche Komplize L. wird aufgrund neuer Beweise (widerrufene Zeugenaussage, entlastende DNA) freigesprochen. Daraufhin wird auch Focos Urteil aufgehoben.

Die erneute Anklage: Trotz der Aufhebung des Urteils wird Foco erneut angeklagt, da modernere forensische Methoden neue Indizien (Nagellack-Spuren, Hundehaare, Schmauchspuren auf seiner Jacke) zutage fördern.

Der meistgesuchte Mann: Foco schlägt Angebote der Justiz für ein "freies Geleit" aus und ist bis heute flüchtig. Er gilt als einer der meistgesuchten Verbrecher Europas, auf den eine Belohnung von 20.000 Euro ausgesetzt ist.

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