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Ist es deine Aufgabe, dein Kind glücklich zu machen? - Über das Recht deines Kindes auf Wut, Trauer, Ekel und Scham

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Wut, Trauer, Frust, Scham oder Ekel – viele Gefühle gelten noch immer als „schwierig“.

Vor allem dann, wenn Kinder sie laut, intensiv und ungefiltert zeigen.

Doch was, wenn genau diese Gefühle wichtig sind?

In dieser Folge geht es darum, warum Kinder ein Recht auf alle Gefühle haben – nicht nur auf die angenehmen. Und warum emotionale Ausbrüche nicht automatisch ein Zeichen von schlechter Erziehung sind.Du erfährst:

  • warum starke Gefühle zur gesunden Entwicklung dazugehören
  • weshalb Kinder Gefühle erst fühlen müssen, bevor sie sie regulieren können
  • warum dein Kind keine perfekte Reaktion braucht, sondern Präsenz
  • wie du unterscheiden lernst, was deinem Kind gehört – und was deins ist
  • weshalb Verbindung wichtiger ist als Kontrolle oder „richtig reagieren“

Kinder müssen nicht immer lieb, ruhig und angepasst sein, um gesund aufzuwachsen.

Sie dürfen fühlen. Und du darfst sie dabei begleiten, unperfekt, aber echt.

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Hier die Leitfragen aus der Folge für deine Selbstreflexion:

Für dich selbst- Wie leicht fällt es mir, Wut, Trauer, Frust, Scham oder Ekel bei mir selbst zuzulassen?- Wo mache ich das?- Wie mache ich das?- Mit wem kann ich diese Gefühle zeigen?- Wann erlaube ich mir, sie wirklich zu fühlen?- Welche Gefühle fallen mir besonders schwer – und warum?- Was davon gehört zu meiner Geschichte, meinen Erfahrungen, meiner Prägung?Im Umgang mit deinem Kind- Welche Gefühle meines Kindes triggern mich besonders stark?- Was davon gehört wirklich meinem Kind – und was gehört zu mir?- Wann möchte ich Gefühle meines Kindes schnell wegmachen oder stoppen?- Kann ich gerade begleiten – oder bin ich selbst überfordert?- Was braucht mein Kind in diesem Moment wirklich: Lösung oder Präsenz?- Wie kann ich Raum halten, ohne perfekt reagieren zu müssen?Für eure Beziehung- Wie gehen wir in unserer Familie mit „unangenehmen“ Gefühlen um?- Dürfen bei uns alle Gefühle da sein – oder nur manche?- Was möchte ich meinem Kind über Gefühle langfristig mitgeben?- Wie kann nach schwierigen Momenten wieder Verbindung entstehen?Nicht jede Frage braucht sofort eine Antwort.

Manchmal beginnt Veränderung schon dort, wo wir ehrlich hinschauen.

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