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Der Besuch der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan im
Libanon ist am Mittwoch »aus militärischen Gründen« abgebrochen
worden. Hintergrund ist offenbar die Ausweitung der Militäroffensive
Israels – trotz der seit 17. April vereinbarten Waffenruhe. Ähnelt das
Vorgehen im Libanon zunehmend dem Krieg in Gaza? Und was sind die
strategischen Gründe dafür, dass Israel den Konflikt weiter eskaliert?
Das beantwortet Reporterin Anna-Theresa Bachmann direkt aus Beirut im
Podcast.
Neonazi Marla-Svenja Liebich soll aus Tschechien nach Deutschland
ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Pilsen heute entschieden.
Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT beobachtet den Fall. Was
würde die Auslieferung für Liebich bedeuten?
Außerdem im Update: Mit einer halben Billion Sondervermögen möchte die
Bundesregierung die Infrastruktur in Deutschland modernisieren. Der ZEIT
liegt ein erster Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Umsetzung
vor. Er zeigt: Das Geld fließt, aber langsamer als geplant.
Und: Es kommt zur Stichwahl in Kolumbien, weil nach dem ersten Wahlgang
der Präsidentschaftswahl weder der rechte Abelardo de la Espriella noch
der linke Iván Cepeda eine Mehrheit erringen konnte. Auch in Äthiopien
wurde am vergangenen Sonntag gewählt. Ein Sieg des amtierenden
Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gilt als wahrscheinlich.
Und sonst so? Wie funktioniert Kinderkriegen im Weltall?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Libanon: Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein
Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?
Rechtsextremismus: Marla-Svenja Liebich in Tschechien festgenommen
Marla-Svenja Liebich: Offiziell eine Frau. Eine Behörde will das ändern
Sondervermögen: Wohin fließt das Geld?
Präsidentschaftswahl: Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten
Äthiopien: Parlamentswahl in Äthiopien beginnt
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