
Seelenfutter Folge 295: Von einem fortdeutschenden Superlativ und dem gebeugten Werwolf. Gedichte von Friedrich Rückert und Christian Morgenstern
Mit virtuoser Leichtigkeit karikiert Friedrich Rückert vor mehr als 200 Jahren den aufkommenden Nationalismus, ein wildes Sprachspiel, welches deutsche Großmannssucht schon lange vor zwei verheerenden Weltkriegen entlarvt: „Grammatische Deutschheit“ heißt sein Gedicht von 1819. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Der Werwolf“ von Christian Morgenstern, das vor Sprachwitz nur so funkelt, soweit es das Mondlicht auf dem Friedhof überhaupt zulässt. Und auch hier verbindet sich Humor mit scharfer gesellschaftskritischer Beobachtung. Ein Fest! Dazu gibt es Bibelwort aus der Genesis und dem Buch der Sprüche.
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