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Man kann diese Karriere an zwei Sammlungen erzählen. Die eine besteht aus Toren, die von dort kein Mensch schießt. Die andere aus Platzverweisen, die sich kein Mensch dort leistet. Sein erstes Tor in der ersten Liga fällt aus 35 Metern, da ist er gerade 17. Rund 70 Prozent seiner über 300 Treffer kommen laut eigener Aussage von außerhalb des Strafraums. Ein linker Fuß wie eine Raketenabschussrampe, die den Ball und ihn selbst in ferne Galaxien katapultierte. Real, Barca, die zweite italienische Liga. Rote Karten waren sein roter Faden: Beim Debüt in Italien, im größten Europapokalfinale seines Lebens, im letzten Länderspiel. Mehmet Scholl hielt ihn einst für einen Schnupfen - in seiner Heimat, hinter dem eisernen Vorhang war er Spielball eines Diktatorenclans und König der Unbesiegbaren. Er trumpfte bei Welt- und Europameisterschaften auf, wurde mit Maradona verglichen, im Live-Fernsehen zu einem Comeback in der Nationalmannschaft überredet, gründete seinen eigenen Verein, gewann Meisterschaften mit seinen "Kindern" und ist heute Nationaltrainer Rumäniens. Zugegeben, wir haben Mario kurz bei sozialistischen Machtspielen verloren, aber jedes Detail dieser Karriere hat etwas Kurioses und Beeindruckendes zugleich - genau wie seine Tore.
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