
#33 Störung und Ordnung - Urbane Praxis als parasitäre Kommunikation
Gäst*innen:
Folke Köbberling
Jakob Margit Wirth
Der französische Philosoph Michel Serres nannte die Störung als künstlerische und politische Strategie den Parasiten: ein Drittes, ein produktives Rauschen im System, als Unterbrechung, die unsere Aufmerksamkeit umlenkt und Ordnungen sichtbar macht, die wir im Alltag kaum mehr wahrnehmen. Der Parasit ist nicht destruktiv, er verlangsamt, irritiert, decodiert und schafft damit etwas Neues. Aber wie lassen sich Ordnungen irritieren, ohne sie zu zerstören? Wie lässt sich das Vorhandene umleiten, transformieren und befragen? Und wie kann daraus gesellschaftliche Bewegung entstehen – vielleicht sogar demokratische Energie?
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