Erklär mir die Welt podcast

#388 Erklär mir die Astronomie, Eva Freistetter

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Wie würde eine Welt ohne Astronomie aussehen? Das habe ich Eva Freistetter gefragt. Wie der Blick in den Sternenhimmel die Menschheit geformt hat, von der Antike zu Einstein, Newton und Co. Astronomie, erklärt.

🙆 Eva Freistetter ist Expertin für Wissenschaftskommunikation, Astronomie und hat eine Podcast-Agentur in Wien. Im April erscheint ihr Buch “Auf einen Kaffee im All”. https://www.goldegg-verlag.com/titel/auf-einen-kaffee-im-all/

Was nehme ich mir mit?

  1. Die Astronomie ist die Grundlage der modernen Wissenschaften. 
    Sie legte das Fundament für moderne Physik, sie erschütterte das Weltbild der Kirche und legte damit die Basis für die Aufklärung, die menschliche Eigenermächtigung, damit auch für die Industrialisierung und im Prinzip für alles, was wir heute in unserer modernen Zivilisation an Wohlstand haben. 
  2. Anomalien sind kein Problem, sondern Einladungen. 
    Wir wissen noch immer viel nicht über die Funktionsweise des Universums. Das ist für Forscher:innen eine riesige Chance und die Quelle von Fortschritt. So war das auch schon früher: Einstein konnte etwa erklären, was Newton nicht verstand. Eine neue Theorie löste ein altes Rätsel.
  3. Wir sind Teil eines großen Ganzen. 
    Wenn ich in den Himmel blicke, dann werde ich immer ganz demütig. Es klingt so kitschig, aber wir sind alle Sternenstaub, alle Elemente in unserem Körper kommen aus Supernoven. Wenn wir sterben, zerfallen wir wieder in einzelne kleine Teilchen und werden Teil des Bodens. Wenn ich mir das vorstelle, dann nehme ich mich selber und die Probleme in meinem Leben weniger wichtig.

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