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In mehreren europäischen Ländern sind am Wochenende Hunderttausende
Menschen auf die Straße gegangen. In Frankreich, Italien, Belgien,
Portugal und Albanien demonstrierten sie unter anderem gegen steigende
Lebenshaltungskosten, hohe Studiengebühren und Sparmaßnahmen im
Bildungsbereich. Auch die Wohnungskrise in europäischen Metropolen war
eines der Themen. Dabei kam es teilweise zu gewaltsamen
Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. In
Frankreich und Italien wurden Geschäfte geplündert und Gebäude
beschädigt. Was eint die Proteste in den verschiedenen Ländern und worin
unterscheiden sie sich? Und welche politischen Folgen könnte die
Protestwelle für Europa haben, die von mehreren Politikern wie Donald
Trump und Alexander Dobrindt mit der Migrationspolitik in Verbindung
gebracht wurde? Das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der
ZEIT in Brüssel.
Im Pazifik entwickelt sich derzeit ein besonders starker El Niño. In
diesem Jahr ist das Wasser vor Südamerika außergewöhnlich warm, ein
Rekord-El-Niño baut sich auf. Die Folgen sind bereits in verschiedenen
Teilen der Welt spürbar: In Indonesien haben Waldbrände zugenommen. In
Teilen Afrikas und Asiens könnte das Phänomen Ernteausfälle und
Hungerkrisen verschärfen. Seinen Höhepunkt dürfte El Niño rund um den
Jahreswechsel erreichen. Welche Auswirkungen das Klimaphänomen haben
könnte und wie sich die Menschen in einer der stark betroffenen
Regionen, in Ostafrika, darauf vorbereiten, erklärt Fritz Habekuß,
Umweltkorrespondent der ZEIT.
Und sonst so? In Germany, we say »Berufsorientierungspraktikum«, in New
York gibt es den 16-jährigen Avi.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Europaweite Demonstrationen: Tausende bei Protesten in Italien,
Portugal, Belgien und Albanien
Jugendproteste: Proteste auf Europas Straßen
Welthunger: Hilfsorganisation warnt vor größerer Hungerkrise durch El
Niño
El Niño: Godzilla-El-Niño ist nicht mal eine Übertreibung
Was jetzt? / Nachrichtenpodcast zu El Niño: Sozialpartner im Kanzleramt:
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